RPS Rauscher & Partner
Steuerberatung GmbH & Co. KG

Steuernews für Klienten

Artikel der Ausgabe Oktober 2019:

  • Welche Änderungen bringt die im Nationalrat beschlossene Steuerreform?

    Der Nationalrat hat kurz vor der Wahl am 19. September das Steuerreformgesetz 2020, das Abgabenänderungsgesetz 2020 und eine Finanzorganisationsreform beschlossen. [Artikel lesen]
  • Was wurde durch das EU-Finanz-Anpassungsgesetz 2019 geändert?

    Im Folgenden ein grober Überblick über einige aus steuerlicher Sicht ausgewählte betroffene Rechtsbereiche. [Artikel lesen]
  • Was ist eine offene Gesellschaft (OG)?

    Möchte man mit einem oder mehreren Partnern ein Unternehmen gründen, so ist dies in unterschiedlichen Rechtsformen möglich. [Artikel lesen]
  • Können Sponsorzahlungen von der Steuer abgesetzt werden?

    Freiwillige Zuwendungen wie Sponsorzahlungen sind grundsätzlich nicht steuerlich abzugsfähig. [Artikel lesen]
  • Regelbedarfssätze für Unterhaltsleistungen für 2020

    Die Regelbedarfssätze werden jedes Jahr neu festgelegt. [Artikel lesen]
  • Wie kann ein Unternehmer Kilometergeld steuerlich absetzen?

    Nutzt ein Einzelunternehmer sein Kfz zu weniger als 50 % für betriebliche Zwecke, so befindet sich das Fahrzeug im Privatvermögen des Steuerpflichtigen. [Artikel lesen]
  • Wie sind Kosten eines Strafverfahrens steuerlich absetzbar?

    Strafen und Geldbußen laut Einkommensteuergesetz [Artikel lesen]
  • Netzwerken – aber richtig!

    Der Aufbau und die Pflege von Kontakten ist für jeden Unternehmer ein wesentlicher Teil seines Erfolges. [Artikel lesen]

Wie kann ein Unternehmer Kilometergeld steuerlich absetzen?

Wie kann ein Unternehmer Kilometergeld steuerlich absetzen?

Nutzt ein Einzelunternehmer sein Kfz zu weniger als 50 % für betriebliche Zwecke, so befindet sich das Fahrzeug im Privatvermögen des Steuerpflichtigen. Steuerlich besteht in diesem Fall ein Wahlrecht, ob die auf den betrieblichen Anteil entfallenden tatsächlichen Kosten angesetzt werden oder das amtliche Kilometergeld verrechnet wird. Das amtliche Kilometergeld kann laut Einkommensteuerrichtlinien höchstens für 30.000 km pro Kalenderjahr angesetzt werden (das heißt, es sind maximal € 12.600,00 als Betriebsausgaben absetzbar). Liegt die Kilometerzahl für betriebliche Fahrten bei mehr als 30.000 km pro Kalenderjahr, wird in den meisten Fällen das Kfz ohnehin dem Betriebsvermögen zuzurechnen und folglich der tatsächliche Aufwand geltend zu machen sein. Wird das Kilometergeld abgesetzt, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Parkgebühren und Mauten) abgegolten. Lediglich Schäden aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unfallkosten) können allenfalls zusätzlich geltend gemacht werden.

Fahrzeuge Amtliches km-Geld in € je km
Pkw € 0,42
für jeden Mitfahrer bzw. Mitfahrerin € 0,05
Motorfahrrad und Motorrad € 0,24
Fahrrad € 0,38

Der Nachweis der Fahrtkosten kann laut Rechtsmeinung der Finanz in den Einkommensteuerrichtlinien mittels eines Fahrtenbuches bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, erbracht werden.

Tipp: Fahrtkosten des Unternehmers sind in der Regel auch abzugsfähig für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte.

Stand: 26. September 2019

Bild: Stockfotos-MG - stock.adobe.com

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